LAG Lesben in NRW

Rund 50 Lesbeninitiativen unter einem Dach

Seit 1996 sind unter dem Dach der damals neu gegründeten Landesarbeitsgemeinschaft Lesben in NRW rund 50 Initiativen vernetzt, die Lesbenpolitik betreiben, das heißt sich politisch für lesbische Interessen einsetzen. Lesben haben sich seit den 1960ziger Jahren für Frauenrechte, Tierrechte, Umweltrechte usw. eingesetzt und mit den Schwulen für mehr Rechte für Homosexuelle für gekämpft. Dabei konnte es passieren, dass sie als Lesben kaum wahrgenommen wurden.

Wenn es um Rechte von Lesben geht, lag-header-04geht es immer auch um allgemeine gesellschaftspolitische Themen wie die z.B. die Gleichstellung von Männern und Frauen. Politik für Lesben immer auch aktuelle Gesellschaftspolitik und daher eine Querschnittsaufgabe moderner Parteien und Regierungen.

Es geht um nichts weniger als die Veränderung der Geschlechterverhältnisse. Dazu müssen sich Politik und Gesellschaft verändern. Hierfür geht die LAG Lesben in NRW e.V. in den Dialog mit Vertreter_innen aus Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik. Die LAG Lesben in NRW e.V. fordert, dass vermeintlich männlich-heterosexuelle Lebens- und Arbeitsnormen nicht als Maß aller Dinge gesetzt werden, es gilt ein Menschenbild zu kreieren, das alle umfasst. Die LAG Lesben in NRW e.V. fordert, dass Menschen eine echte Wahlfreiheit für ihr Lebensmodell haben.

Die Mitgliedsgruppen decken ein weites Feld unterschiedlicher Aktivitäten ab, wie z.B.: Jugendarbeit und Schulaufklärung, Gewaltprävention, Lesben und Alter, Lesben und Kinderwunsch, sportliche und berufliche Interessensvertretung etc.

Die SAPPhO Stiftung ist seit Anfang 2000 Teil dieses Netzwerkes und unterstützt den von der LAG Lesben ausgelobten Lesbenpreis: Augspurg Heymann Preis

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